Der Raspberry Pi Laptop

Eine meiner Meinung nach sehr gute Idee ist es den Pi in einen Laptop zu integrieren bzw. ein Laptop-Gehäuse als Ein und Ausgabegerät zu nutzen

2 Projekte existieren meines Wissens dazu

Der Crow Pi2 und der NexDock 2. Der eine hat einen Raspberry Pi fest im Bauch und an den anderen kann man ihn extern anschließen (Natürlich jeden anderen SBC ebenfalls was ein Vorteil ist)

 

CrowPi2: Mit diesem Kit wird der Raspberry Pi zu einem günstigen und vielseitigen Laptop

Beim CrowPi2 handelt es sich um einen Laptop auch und insbesondere für Bastler. Dabei basiert das Gerät auf dem überaus populären Raspberry Pi, für den unzählige Projekte existieren. Diese richten sich an Maker aller Erfahrungsstufen, wobei die große Raspberry-Community in vielen Fällen ausführliche Anleitungen bereitstellt.

Im CrowPi ist ein Raspberry Pi in der aktuellen Version 4B enthalten, welcher eine vergleichsweise große Rechenleistung mitbringt. Das mit 291 x 190 x 46 Millimeter nicht unbedingt dünne Notebook bringt 1,3 Kilogramm auf die Waage und ist mit einem 11,6 Zoll großen Display ausgestattet. Dessen IPS-Panel löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf, wobei eine zwei Megapixel-Webcam integriert ist.

Die Tastatur ist einfach abnehmbar, wobei sich unter der Tastatur unter anderem ein Breadbord befindet. Damit können unter der Tastatur eigene Projekte und Schaltungen realisiert werden. Dabei sind die Tastatur und das Touchpad auch dann weiter verwendbar, da diese drahtlos mit dem Raspberry Pi kommunizieren.

Im CrowPi2 sind dabei zahlreiche Module und Sensoren bereits vorinstalliert, dazu kommen etwa ein IR-Sensor-Interface, ein Neigungssensor, LEDs und Matrix-Displays und auch Eingabemöglichkeiten wie ein Joystick. Dabei wird der Raspberry Pi durch einen Lüfter aktiv gekühlt, wodurch dieser die Leistung auch konstant abrufen dürfte.

Der CrowPi2 eignet sich Herstellerangaben zufolge auch für Software-Projekte, beispielsweise kann die integrierte Webcam zur Gesichtserkennung genutzt werden. Im Rahmen der bereits erfolgreich finanzierten Kickstarter-Kampagne kann ein CrowPi2 ab 123 Euro ohne den nötigen Raspberry Pi vorbestellt werden, wobei die für Crowdfunding-Kampagnen üblichen Risiken auch für den CrowPi2 gelten.

Link zur Kickstarter Kampagne des Crow Pi

Ein anderes Projekt dieser Art nennt sich NexDock2

Youtube Video

NexDock 2 ist angekommen

Das NexDock 2 sieht aus wie ein Notebook, ist aber keins. Wie der Name schon verrät, handelt es sich um ein Dock der Firma Nex Computer für die nahtlose Einbindung mobiler Geräte und dem Raspberry Pi und andere SBCs und Compute-Sticks.

Das NexDock in zweiter Auflage wurde mit fast 500.000 US-Dollar auf Kickstarter finanziert. Etwas über 200 US-Dollar davon stammen von mir und gestern brachte der Paketbote den Gegenwert zu mir nach Hause.

Der erste Eindruck täuscht

Was wie ein Notebook aussieht, beherbergt weder CPU noch Speicher oder ein Betriebssystem. Man kann per NexDock 2 mit den angeschlossenen Geräten dank Konvergenz wie auf einem Notebook arbeiten. Dazu müssen Smartphones lediglich Desktop-Mode beherrschen.

Solider Auftritt des NexDock 2

Das neue NexDock verfügt über ein schlankes Aluminiumgehäuse, ein 13,3-Zoll Full-HD-Display, eine bis auf einen Ziffernblock vollwertige QWERTY-Tastatur und einen USB-C-Eingang. Es nutzt die CPU und den Speicher sowie die vorhandenen Daten-, Bluetooth- und WLAN-Verbindungen des Smartphones und lädt dieses während des Arbeitens auch auf.

Das Dock verfügt über vier 1-Watt-Lautsprecher, ein Multi-Touch-Trackpad sowie einen Akku mit 38 Wh. Die Ausmaße betragen 317 × 215 × 15.9 mm bei einem Gewicht von 1.420 Gramm. Das Gerät im matt-silbernen Alukleid ist hervorragend verarbeitet. Mein einziger bisheriger Kritikpunkt ist das spiegelnde Display.

NexDock 2 ist angekommen
Anschlüsse des NexDock 2

Hauptsächlich Samsung und Huawei

Kompatibel mit NexDock 2 sind Smartphones wie unter anderem die Samsung-Geräte Galaxy S8/ S8+/ S8 Active, S9/ S9+, Note 8 / Note 9 und S10e/ S10/ S10+ sowie die Flagship-Phones von Huawei über die Funktion EMUI Easy Projection. Das umfasst die Geräte Huawei Mate 10/ 10 Pro, Mate 20/ 20 Pro/ 20 X, P20/ P20 Pro, P30/ P30 Pro und Honor Note 10 / View 20. Desktop-Mode wird sich vermutlich auf vielen modernen Smartphones etablieren.

Auch für den Raspberry Pi

Ich habe mir das NexDock 2 zugelegt, um künftig das Linux-Phone Librem 5 damit nutzen zu können. Damit habe ich dann einen »aufblasbaren« Linux-Desktop in der Hosentasche. Das erspart in vielen Fällen das Mitschleppen des fast doppelt so schweren Notebooks.

Auch die recht häufige Arbeit mit dem RasPi wird mir das NexDock 2 erleichtern, indem ich für die Verwendung mit grafischer Oberfläche nicht mehr auf einen meiner zwei Desktop-Monitore zurückgreifen muss

NexDock 2 ist angekommen

Hier der Link zur Kickstarter Kampagne

Echtzeit-System-Monitoring mit Netdata

Jeder der einen eigenen Server betreibt möchte auch gerne wissen wie der aktuelle Zustand des Systems ist. Wie z.B. die Speicherauslastung, CPU Last oder Netzwerk und IO Prozesse.

Linux bietet unzählige Möglichkeiten das System zu überwachen: Von einer Reihe spezieller Kommandos, über einfache Tools wie etwa Glances für das Terminal, bis hin zu aufwändigen Lösungen wie etwa Cacti oder Nagios, die fortwährend den Systemstatus protokollieren und bei Bedarf Warnungen rausschicken oder auf bestimmte Events reagieren. Cacti und Nagios sind zwar nun sehr mächtig, aber auch nicht wirklich leicht aufzusetzen. Wer eine leicht zu installierende webbasierte Echtzeit-Monitoring-Lösung sucht, der sollte sich daher einmal Netdata ansehen. Das Programm muss man lediglich auf seinen Rechner werfen und im Browser aufrufen. Es eignen sich auch für Single-Board-Computer wie etwa den Raspberry Pi

Netdata ist freie Software und wird aktuell sehr aktiv vorangetrieben. Das Projekt gehört seit Wochen zu den Trending-Repos auf Github. Aktuell lässt es sich jedoch noch nicht aus den Paketquellen der gängigen Distributionen installieren. Anwender mit Arch-Linux auf dem Rechner, können es jedoch aus dem AUR relativ leicht einspielen (Wer der Entwicklung folgen möchte, kann alternativ auf die Git-Variante zurückgreifen). Anschließend kann man den Dienst entweder per Hand starten oder ihn per Systemd automatisch mit dem Rechner laden lassen. Für Debian/Ubuntu beziehungsweise Centos/Redhat gibt es auf der Homepage eine ausführliche Installationsanleitung. Ich habe sie auf einem RasPi mit Raspbian Jessie und einem betagten Cubietruck getestet.

Im Prinzip erfolgt die Instalation auf einem frischen System mit nur einer Kommandozeile

bash <(curl -Ss https://my-netdata.io/kickstart.sh)

Nach erfolgter Installation wird diese Seite angezeigt.

Die Fülle der angezeigten Informationen lässt keine Wünsche offen

The Netdata dashboard in action

Der Nachfolger des Odroid C2

Nachdem der bewährte Odroid C2 nun dovj schon in die Jahre gekommen ist wurde es Zeit für einern Nachfolger

Der ist nun erschienen und heißt Odriod C4

 Auf dem Rechner soll bereits das neue Ubuntu 20.04 LTS („Focal Fossa“) laufen.

Odroid-C4: Einplatinencomputer der Maker-Klasse
Odroid-C4: Einplatinencomputer der Maker-Klasse (Bild: Hardkernel)

Neues 4-Kern-SoC mit 2 GHz und Neuralprozessor

Der am 24. April in das Portfolio der Mini-PCs von Hardkernel aufgenommene Odroid-C4 setzt auf das in 12nm gefertigte System-on-a-Chip Amlogic S905X3, das auf vier Kernen vom Typ ARM Cortex-A55 mit 2,016 GHz Taktfrequenz basiert und zudem auf einen neuralen Co-Prozessor, eine sogenannte Neural Processing Unit (NPU), zurückgreifen kann.

Flankiert wird das Ganz von insgesamt 4 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von 2.640 MT/s, was in etwa dem Standard DDR4-2666 entspricht sowie bis zu 64 GB eMMC-Speicher, der sich per microSD-Karte erweitern lässt.

Zudem besitzt das SoC, das auf der ARMv8-A-Technologie basiert, eine Mali-G31 MP2 GPU mit vier EUs und 650 MHz GPU-Takt, die laut Hersteller schneller arbeiten soll als die Broadcom-Grafikeinheit des Raspberry Pi 4.

Amlogic S905X3: Quad-Core-SoC mit Neuralprozessor
Amlogic S905X3: Quad-Core-SoC mit Neuralprozessor (Bild: Hardkernel)

HDMI-2.0b für 4K bei 60 Hz

Neben einem USB-A-Anschluss (USB 3.2 Gen1) und Gbit-Ethernet besitzt der Odroid-C4 einen vollwertigen HDMI-2.0b-Ausgang, der 4K-Anzeigegeräte mit einer Bildfrequenz von 60 Hz bedienen kann. Die obligatorische 40 pin GPIO Schnittstelle ist ebenfalls vorhanden

HDMI 2.0b

HDMI 2.0b (Bild: Hardkernel)
GPIO-Schnittstelle
GPIO-Schnittstelle (Bild: Hardkernel)

Für 50 US-Dollar direkt aus Südkorea zu beziehen

Der Odroid-C4 lässt sich zum Preis von 50 US-Dollar direkt beim Hersteller in Südkorea bestellen und eignet sich unter Verwendung von Betriebssystemen wie LineageOS und verschiedener Linux-Distributionen abseits von Bastelprojekten und dem IoT auch als vollwertiger Mini-PC. (Das soll in einem späteren Test überprüft werden)

Mehr Details findet man  auf dem Odroid Wiki.

 

Openmediavault für alle SBC

Ursprünglich habe ich den Artikel für die Installation unter Armbian geschrieben.

Aber wie sich herausgestellt hab funktioniert es unter Raspbian genauso gut.

Somit lässt sich Openmediavault auch auf einem Raspberry Pi installieren.

Ich habe es mit einem Raspberry Pi 4 getestet der für diese Anwendung in jeder Hinsicht mehr „Bums“ hat.

 

Openmediavault ist eine sehr leistungsfähige Lösung um ein NAS mit vielen Zusatzfunktionen zu betreiben

Fertige Images gibt es aber nur für wenige Rechner wie z.B. den Raspberry Pi

Jedoch ist Armbian eine Distribution die so gut wie für alle gängigen SBC verfügbar ist.

Armbian basiert auf Debian Buster und ist somit universell einsetzbar

Mit der Anleitung gelingt es problemlos Das NAS System Openmediavault zu installieren.

Hier die Anleitung

Adden-A-Installing_OMV5_on_Armbian

Selbst auf meinem in die Tage gekommenen Cubietruck gelang die Installation problemlos

Eine Auflistung der Features

Quelle. https://www.openmediavault.org/features.html

Core

  • Based on Debian Linux
  • Web based administration
  • Easy system updates via Debian package management
  • Usermanagement
  • Scheduled jobs
  • Multilanguage support
  • Service announcement via DNS-SD
  • Plugin system

Networking

  • Link aggregation
  • Wake On Lan
  • IPv6 support

Volume management

  • HDD power management (APM/AAM)
  • GPT partitions
  • EXT3/EXT4/XFS/JFS filesystem support
  • Software RAID JBOD/0/1/5/6/…
  • Quota (per volume)
  • ACL
  • Share management

Monitoring

  • Syslog
  • Watchdog
  • S.M.A.R.T.
  • SNMP (v1/2c/3) (read-only)
  • Email notifications
  • Proactive process and system state monitoring

Services

  • SSH
  • FTP
  • TFTP
  • NFS (v3/v4)
  • SMB/CIFS
  • RSync

Plugins

With the plugin system it is possible to add additional services, e.g.

  • LVM
  • LDAP Directory Service
  • AFP
  • Bittorrent client
  • DAAP server
  • UPS
  • iSCSI Target
  • Antivirus

 

Ist ein SBC mit Intel Prozessor noch ein SBC ?

Seit längerer Zeit gibt es neben der klassischen Version mit ARM Prozessoren auch welche mit Intel Chips

Angefangen hat es mit dem Intel NUC und mittlerweile gibt es viele Variationen davon.

Gemeinsam haben beide Plattformen eigentlich nur den kleinen Formfaktor

Leider sind die Intel SBC Varianten  maßlos überteuert weswegen sie für mich aus Prinzip nicht in Frage kommen.

Natürlich sind sie im Verhältnis leistungsfähiger aber für den Preis bekommt man meist auch schon einen normalen PC.

Dazu kommt das oft nur die Grundplatine im Preis enthalten ist.

Speicher muss extra erworben werden.

Zudem ist für den Betrieb eine SSD bzw. normale Festplatte erforderlich weil die Geräte nicht mit einer günstigen micro SD Karte booten .

So kommen schnell mal 400 € zusammen !

Mein Fazit:

Wer nicht unbedingt aus Platzgründen so einen kleinen Intel Rechner braucht ist mit einem ARM SBC besser bedient

 

 

 

Raspberry Pi: HAT macht Raspi fit für viele Festplatten

Nachdem es für den Nanopi M4 bereits ein SATA HAT gibt folgt nun auch der Raspberry

Der Raspberry Pi und auch kompatible Einplatinenrechner bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten und können dabei nicht nur von Profis gewinnbringend genutzt werden. Populäre Einsatzszenarien stellt dabei etwa die Nutzung als Steuerungsszentrale für das Smart Home dar, weiterhin kann ein Einsatz etwa auch als Netzwerkspeicher erfolgen.

Radxa hat nun neue Produkte vorgestellt, die aus dem Raspberry Pi und auch dem Rock Pi ein einfaches NAS- oder auch einen externen Speicher machen können. Konkret handelt es sich um drei Produkte: So gibt es einen Dual- und einen Quad-SATA-HAT, der sowohl zum Rock Pi als auch dem Raspberry Pi 4 kompatibel ist. Der Penta-SATA-HAT unterstützt lediglich den Rock Pi 4 und nutzt dessen PCIe-M.2-Port.

Der Penta-SATA-HAT bringt vier SATA- und einen eSATA-Port mit, die jeweils auch mit Energie versorgt werden. Für die Versorgung von 2,5-Zoll-Laufwerken steht ein Typ C-Port bereit, für die Versorgung von 3,5-Zoll-Festplatten wird ein ATX-Netzteil unterstützt. Ein PWM-Lüfter und ein OLED-Status-Display kann angebunden werden, RAID 0/1/5 wird ebenfalls unterstützt.

Das Modell mit zwei und vier SATA-Ports für den Raspberry Pi und den Rock Pi wird über zwei unabhängige USB 3.0-Ports des Raspberry Pi 4 angebunden. Über einen Typ C-Port können sowohl die angebundenen Laufwerke als auch der Raspberry Pi mit Energie versorgt werden, ein Kühler und Lüfter für die CPU des Einplatinenrechners sind verbaut. Herstellerangaben zufolge wird UAPS, RAID 0/1/5 unterstützt und ein PWM-Lüfter und OLED-Display lassen sich auch in der Version für den Raspberry Pi anbinden.

Der Hersteller stellt ein eigenes Debian-Paket bereit, ein Vollmetal-Gehäuse wird ebenfalls angeboten.

Leider gibt es noch keine Info zu den Preisen

Nähere Informationen gibt es auf der Herstellerseite

Betreiben eines privaten sozialen Netzwerks mit Raspberry Pi

Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Erstellung Ihres eigenen sozialen Netzwerks mit kostengünstiger Hardware und einfacher Einrichtung

Soziale Netzwerke haben das Leben der Menschen in den letzten Jahren revolutioniert. Die Menschen nutzen jeden Tag soziale Kanäle, um mit Freunden und Familie in Verbindung zu bleiben. Eine häufige Frage bleibt jedoch hinsichtlich der Privatsphäre und der Datensicherheit. Selbst wenn soziale Netzwerke komplexe Datenschutzrichtlinien zum Schutz der Benutzer erstellt haben, ist die Pflege Ihrer Daten auf Ihrem eigenen Server immer die beste Option, wenn Sie sie nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.

Auch hier kann eine Raspberry Pi-Raspbian Lite-Version sehr vielseitig sein und Ihnen helfen, eine Reihe nützlicher Dienste für zu Hause einzurichten . Einige süchtig machende Eigenschaften können durch die Suche nach Open-Source-Software und das Testen mit diesem fantastischen Gerät erreicht werden. Ein interessantes Beispiel zum Ausprobieren ist die Installation von OpenSource Social Network in Ihrem Raspberry Pi.

Was ist ein soziales OpenSource-Netzwerk?

OpenSource Social Network (OSSN) ist eine sich schnell entwickelnde, in PHP geschriebene Software für soziale Netzwerke, die es Ihnen im Wesentlichen ermöglicht, eine Website für soziale Netzwerke zu erstellen. OSSN kann zur Erstellung verschiedener Arten von Social Apps verwendet werden, wie z.B:

Private Intranets
Öffentliche/offene Netzwerke
Gemeinschaft

OSSN unterstützt Funktionen wie:

Fotos
Profil
Freunde
Smileys
Suche
Chat

OSSN läuft auf einem LAMP-Server. Es hat sehr geringe Hardware-Anforderungen, aber eine erstaunliche Benutzeroberfläche, die auch mobilfreundlich ist.
Was wir brauchen

Dieses Projekt ist sehr einfach, und da wir nur Remote-Webdienste installieren, benötigen wir nur ein paar billige Teile. Ich werde ein Raspberry Pi 3 Modell B+ verwenden, aber es sollte auch mit Raspberry Pi 3 Modell A+ oder neueren Boards funktionieren.

Die Hardware:

Raspberry Pi 3 Modell B+ mit seinem Netzteil
eine Micro-SD-Karte (besser, wenn es sich um eine leistungsstarke Karte handelt, mindestens 16 GB)
einen Desktop-PC mit einer SFTP-Software (z.B. dem kostenlosen Filezilla), um Installationspakete in Ihr RPI zu übertragen.

Schritt-für-Schritt-Verfahren

Wir beginnen mit der Einrichtung eines klassischen LAMP-Servers. Dann richten wir Datenbankbenutzer ein und installieren das OpenSource Social Network.
1. Installieren Sie Raspbian Buster Lite OS

Stellen Sie sicher, dass Ihr System auf dem neuesten Stand ist. Stellen Sie eine Verbindung über ein ssh-Terminal her und geben Sie folgende Befehle ein:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

2. LAMP-Server installieren

LAMP (Linux-Apache-Mysql-Php)-Server werden normalerweise mit der MySQL-Datenbank geliefert. In unserem Projekt werden wir stattdessen MariaDB verwenden, weil es leichter ist und mit Raspberry Pi funktioniert.
3. Installieren Sie den Apache-Server:

sudo apt-get install apache2 -y

Sie sollten nun in der Lage sein, zu überprüfen, ob die Apache-Installation korrekt verlaufen ist, indem Sie http://<<YouRpiIPAddress>> aufrufen:

4. PHP installieren:

sudo apt-get installieren php -y

5. Installieren Sie den MariaDB-Server und den PHP-Connector:

sudo apt-get install mariadb-server php-mysql -y

6. Installieren Sie PhpMyAdmin:

PhpMyAdmin ist im OpenSource Social Network nicht zwingend erforderlich, aber ich schlage vor, dass Sie es installieren, da es die Datenbankverwaltung vereinfacht.

sudo apt-get install phpmyadmin

Führen Sie im Einrichtungsbildschirm von phpMyAdmin die folgenden Schritte durch:

Wählen Sie Apache (obligatorisch) mit Leerzeichen aus und drücken Sie OK.
Wählen Sie Ja, um die Datenbank für phpMyAdmin mit dbconfig-common zu konfigurieren.
Geben Sie Ihr bevorzugtes phpMyAdmin-Passwort ein und drücken Sie OK.
Geben Sie Ihr phpMyAdmin-Passwort zur Bestätigung erneut ein und drücken Sie OK.

7. Gewähren Sie phpMyAdmin-Benutzer-DB-Privilegien zur Verwaltung von DBs:

Wir verbinden uns mit MariaDB mit dem Benutzer root (das Standardpasswort ist leer), um Berechtigungen zu erteilen. Denken Sie daran, Semikolons am Ende jeder Befehlszeile zu verwenden, wie unten gezeigt:

sudo mysql -uroot -p
grant all privileges on *.* to 'phpmyadmin'@'localhost';

flush privileges; quit

8. Starten Sie schließlich den Apache-Dienst neu:

sudo systemctl restart apache2.service

Und überprüfen Sie, ob phpMyAdmin funktioniert, indem Sie http://<<YouRpiIPAddress>>/phpmyadmin/ eingeben.

Die Standard-Anmeldedaten für phpMyAdmin sind:

Benutzer: phpmyadmin
Passwort: dasjenige, das Sie im Installationsschritt von phpMyAdmin eingerichtet haben

Installation anderer für das soziale Netzwerk erforderlicher Open-Source-Pakete und Einrichtung von PHP

Wir müssen unser System für den ersten Einrichtungsassistenten von OpenSource Social Network vorbereiten. Benötigte Pakete sind:

PHP Version 5.6, 7.0, 7.1
MYSQL 5 ODER >
APACHE
MOD_REWRITE
Die PHP-Erweiterungen cURL & Mcrypt sollten aktiviert werden
PHP GD-Erweiterung
PHP-ZIP-Erweiterung
PHP-Einstellungen allow_url_fopen aktiviert
PHP JSON-Unterstützung
PHP XML-Unterstützung
PHP OpenSSL

Wir werden sie also mit folgenden Terminal-Befehlen installieren:

sudo apt-get install php7.3-curl php7.3-gd php7.3-zip php7.3-json php7.3-xml

1. Aktivieren von MOD_REWRITE:

sudo a2enmod rewrite
2. Bearbeiten Sie die Standard-Apache-Konfiguration, um mod_rewrite zu verwenden:

sudo nano /etc/apache2/sites-available/000-default.conf3.
Fügen Sie den Abschnitt so hinzu, dass Ihre Datei "000-default.conf" wie folgt aussieht (ohne Kommentare):

<VirtualHost *:80>
ServerAdmin webmaster@localhost
DocumentRoot /var/www/html
ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}/error.log
CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}/access.log combined
# SECTION TO ADD ——————————–
<Directory /var/www/html>
Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride All
Require all granted
</Directory>
# END SECTION TO ADD ——————————–
</VirtualHost>
4. Installation von  Mcrypt:
sudo apt install php-dev libmcrypt-dev php-pear
sudo pecl channel-update pecl.php.net
sudo pecl install mcrypt-1.0
5. Aktivieren Sie das Mcrypt-Modul, indem Sie „extension=mcrypt.so“ in „/etc/php/7.3/apache2/php.ini“ hinzufügen (oder auskommentieren):
sudo nano /etc/php/7.3/apache2/php.ini
allow_url_fopen sollte bereits in „/etc/php/7.3/apache2/php.ini“ aktiviert sein. OpenSSL sollte bereits in „php7.3“ installiert sein.

6. Eine weitere Einstellung, die ich vorschlage, ist die Bearbeitung der maximalen PHP-Upload-Dateigröße von bis zu 16 MB:

sudo nano /etc/php/7.3/apache2/php.ini
7. Suchen Sie nach der Zeile mit dem Parameter upload_max_filesize und setzen Sie sie wie folgt:
upload_max_filesize = 16M
8. Speichern und  exit. Restart Apache:
sudo systemctl restart apache2.service

Installieren von  OSSN

1. DB erstellen und Benutzer einrichten:

Gehen Sie zurück zur phpmyadmin-Webseite (durchsuchen Sie „http://<<IhreRpiIPAdresse>>/phpmyadmin/“) und melden Sie sich an:

User: phpmyadmin

Passwort: dasjenige, das im Installationsschritt von phpmyadmin eingerichtet wurde

Clicken sie auf database tab:

Erstellen Sie eine Datenbank und notieren Sie sich den Datenbanknamen, da Sie ihn später bei der Installation eingeben müssen.

Es ist an der Zeit, einen Datenbankbenutzer für OSSN anzulegen. In diesem Beispiel werde ich die folgenden Anmeldedaten verwenden:

User: ossn_db_user

Password: ossn_db_password

Also, Terminal-Befehle werden (das root-Passwort ist immer noch leer, wenn es nicht vorher von Ihnen geändert wurde):

sudo mysql -uroot -p
CREATE USER ‚ossn_db_user‘@‚localhost‘ IDENTIFIED BY ‚ossn_db_password‘;
GRANT ALL PRIVILEGES ON ossn_db.* TO ‚ossn_db_user‘@‚localhost‘;
flush privileges;
quit

2. OSSN-Software installieren:

Laden Sie die OSSN-Installationszip-Datei von der OSSN-Download-Seite auf Ihren lokalen PC herunter. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels heißt diese Datei „ossn-v5.2-1577836800.zip“.

Übertragen Sie mit Ihrer bevorzugten SFTP-Software die gesamte Zip-Datei per SFTP in einen neuen Ordner im Pfad „/home/pi/download“ auf Ihrer Raspberry Pi. Übliche (Standard-)SFP-Verbindungsparameter sind:Host: Ihre IP-Adresse von Raspberry Pi

Benutzer: pi
Passwort: raspberry (wenn Sie das Pi-Standard-Passwort nicht geändert haben)
Port: 22

Zurück zum terminal:

cd /home/pi/download/
#Geben Sie das Verzeichnis an, in das die OSSN-Installationsdateien übertragen wurden
unzip ossn-v5.2-1577836800.zip
#Extracts all files from zip
cd /var/www/html/
#Enter Apache web directory
sudo rm index.html
#Removes Apache default page – we’ll use OSSN one
sudo cp -R /home/pi/download/ossn-v5.2-1577836800/* ./
#Copy installation der Dateien zum web directory
sudo chown -R www-data:www-data ./
Erstellen Sie einen Datenordner:OSSN erfordert einen Ordner zur Speicherung von Daten. OSSN schlägt aus Sicherheitsgründen vor, diesen Ordner außerhalb des Stammverzeichnisses des veröffentlichten Dokuments anzulegen. Wir werden also diesen Opt-in-Ordner erstellen und Berechtigungen vergeben:
sudo mkdir /opt/ossn_data
sudo chown -R www-data:www-data /opt/ossn_data/
Browse http://<<YourRpiIPAddress>> zum starten des installation wizard:

Alle Kontrollen sollten in Ordnung sein. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter am Ende der Seite.

Lesen Sie die Lizenzvalidierung und klicken Sie zum Akzeptieren auf die Schaltfläche Weiter am Ende der Seite.

Geben Sie den Datenbankbenutzer, das Kennwort und den von Ihnen gewählten DB-Namen ein. Denken Sie auch daran, den OSSN-Datenordner einzugeben. Drücken Sie Installieren.

Geben Sie Ihre Admin-Kontodaten ein und drücken Sie die Schaltfläche Erstellen.

Jetzt sollte alles in Ordnung sein. Drücken Sie auf Fertig stellen, um auf das Verwaltungs-Dashboard zuzugreifen.

So kann das Administrationspanel mit der URL „http://<<IhreRpiIPAdresse>>/Administrator“ erreicht werden, während der Benutzer-Link „http://<<IhreRpiIPAdresse>>“ lautet.

This article was originally published at peppe8o.com. Reposted with permission.

Der neue Raspberry Pi 4B

Nach längerem zögern habe ich mir nun doch den neuen Raspberry Pi 4B zugelegt

Erst habe ich für mich keinen Anwendungsfall gesehen, aber nun muss ich diese Meinung korrigieren.

„Der neue“ hat endlich eine richtige 1GBit Netzwerkschnittstelle und in drei verschiedenen LPDDR4-RAM-Varianten (1, 2 und 4 GByte), für die man sich beim Kauf entscheiden muss.  Durch den Broadcom-SoC BCM2711 mit vier Cortex-A72-Kernen, getaktet mit je 1,5 GHz, ist die Performance des Raspberry Pi 4 endlich auf Augenhöhe mit der Bastelrechner-Konkurrenz.

Für Monitore ist nun ein Micro HDMI Kabel (oder Adapter) nötig

Dafür kann man jetzt 2 Monitore betreiben !!

Die USB-Schnittstellen sind nun auf dem  USB 3 Standard. Anfängliche Schwierigkeiten mit zu hoher Wärmeentwicklung wurden mit einem Firmware update behoben. Trotzdem tut man gut daran dem Raspi einen nicht zu kleinen Kühlkörper zu spendieren.

Ich habe mich für eine lüfterlose Version mit sehr guter Kühlleistung entschieden.

Erhältlich in vielen verschiedenen Farben bei The Pi Hut

oder bei Amazon (leider nur ein einer Farbe)

Ebenfalls bei Pi Hut ist eine Version mit 2 zusätzlichen Lüftern erhältlich

Wie die Bilder zeigen verdeckt sie die Platine oben und unten und ist damit auch ein Gehäuseersatz

Die Performance ist deutlich besser und hat deutlich zu den Konkurrenten ala Odroid und Nanopi aufgeholt

Als NAS und Desktopersatz ist der neue Raspi jetzt eine echte Alternative.

Syncthing Open-Source-Synchronisation

Viele fortgeschrittene Anwender kennen (und nutzen vielleicht sogar) Syncthing.

Syncthing ist eine kostenlose Open-Source-Software, die für Peer-to-Peer-Datei-Synchronisation sorgt.

Syncthing kann Dateien zwischen Geräten in einem lokalen Netzwerk oder zwischen entfernten Geräten über das Internet synchronisieren.

Es gibt hierbei keinen zentralen Server. Jedes Syncthing einsetzende Gerät bekommt ein Zertifikat in eurem Netz und ist so Mitglied des Clusters. Syncthing erlaubt die Synchronisation frei wählbarer Ordner, über eine Weboberfläche kann der Benutzer festlegen, welches Gerät welche Ordner eines anderen Gerätes synchronisiert.

Nachdem das Programm installiert ist wird der Austausch über eine Weboberfläche gesteuert. Darüber könnt ihr nun Dateien und Ordner verwalten und diese zur Übertragung freigeben. Außerdem können Sie in den Einstellungen den Aktualisierungsintervall verändern.

Die Konfiguration was das bereitstellen von Ordnern und einbinden neuer Geräte betrifft ist am Anfang etwas umständlich aber der Aufwand lohnt sich.

Es sind Versionen für alle Betriebssysteme vorhanden und natürlich auch für die ARM Plattform und damit Raspberry Pi & Co.

Syncthing kann natürlich auch auf einem Linux-Server ohne grafische Benutzeroberfläche, Maus und Tastatur installiert werden

apt install syncthing

Dort ergibt sich aber das Problem das man das Programm nicht ohne weiteres administrieren kann weil man eben lokal keinen Browser aufrufen kann.

Im Homeverzeichnis des Benutzers ist unter „config“  ein Ordner namens syncthing zu finden

Darin eine Datei namens config.xml

Unter

</device>
<gui enabled=“true“ tls=“true“ debugging=“false“>
<address>0.0.0.0:8384</address>

Abändern der voreingestellten localhost Adresse 127.0.0.1 auf 0.0.0.0 erlaubt es das Programm von jedem Rechner im Netzwerk zu administrieren

Link zur Projektseite

Link zum Manual

Odroid N2 ….. das neue Flaggschiff von Hardkernel

Der ODROID-N2 ist ein Single-Board-Computer der neuesten Generation, der leistungsfähiger ist als der XU4.

Der ODROID-N2 von Hardkernel bietet viele Verbesserungen zum Vorgängermodell N1 oder dem vergleichbaren XU4.

Der Armlogic S922X SOC soll eine bis zu 40% bessere CPU Leistung als der XU4 sowie eine bis zu 20% bessere Grafikleistung bieten.

Die Taktfrequenz kann über den verbauten Kühlkörper ohne Probleme dauerhaft auf 1,8 GHz gehalten werden.

Die vier auf der Platine verbauten USB 3.0 Ports sowie der Ethernetport können mit ihrer vollen Bandbreite angesteuert werden.

Das macht den ODROID N2 zur idealen Plattform für eine NAS Anwendung.

Die integrierte GPU kann über den HDMI-Port einen Bildschirm mit bis zu 4K 60Fps ansteuern und ist dabei voll HDR fähig.

Die Platine besitzt eine eingebaute RTC, einen hochwertigen Audio Ausgang sowie einen Video Ausgang.

Wie bei den Vorgängermodellen hat der ODROID-N2 einen GPIO-Anschluss auf den diverse Zusatzmodule aufgesteckt werden können um Projekte wie etwa eine Hausautomatisierung zu realisieren.

Der mit 4GB DDR4 RAM ausgestatte Einplatinencomputer ist mit diversen Android bzw. Linux Distributionen kompatibel.

Features:
  • CPU: Amlogic S922X SoC A73 QuadCore mit 1,8GHz sowie A53 DualCore mit 1,9GHz
  • Grafik: Mali-G52 mit 864Mhz maximal 4K/60FPS HDR fähig
  • Arbeitsspeicher: 4GB DDR4 Speicher
  • Speichererweiterung: MicroSD, eMMC
  • Erweiterungsports: 40+7-Pin (GPIO, UART, I2C, I2S, ADC), IR-Empfänger, RTC, Lüfteranschluss auf der Platine
  • Audio DAC
  • Mit Kühlkörper
  • Spannungsversorgung: 12 V- über Hohlbuchse 5,5/2,1 mm + innen
  • Stromaufnahme: 2 A
  • Gewicht: 190 g
  • Maße (LxBxH): 100x91x24 mm

Der Verkaufspreis soll 79 $ betragen was sich aber noch ändern dürfte

Projekte für Freunde kleiner aber starker Computer